Unsere Themen

Die Themen, zu denen BEF Deutschland Projekte durchführt, spiegeln die Themen der BEF Group wieder. BEF Deutschland ist im Projektmanagement in verschiedenen thematischen Bereichen tätig, arbeitet zu Politikbewertung und entwickelt selbständig und mit verschiedenen Partner neue Projekte. In folgenden thematischen Bereichen arbeiten wir:

Energie und Klimawandel

Abfallmanagement

Wasser und Wassermanagement

Naturschutz und Biodiversität

Nachhaltige Mobilität

Umwelt und Gesundheit

Chemikalien-management und industrieller Umweltschutz

Übersicht unserer Projekte:

Projektliste
PDF - 904 KB
(English, June 2012)

Energie und Klimawandel

BEF Deutschland engagiert sich seit vielen Jahren im Themenfeld Energie und Klimawandel. In den letzten Jahren haben wir überwiegend Projekte in Bereich Energieeffizienz im Gebäudebereich durchgeführt. Hier liegen erheblich Einsparpotentiale durch bessere Wärmedämmung, effiziente Technologien und ein geändertes Verbraucherverhalten der Bewohner. Maßnahmen für eine bessere Energieeffizienz sind fast immer win-win-Lösungen, denn die eingesparte Energie kommt nicht nur dem Klima sondern auch dem eigenen Geldbeutel zu gute. In vielen Staaten Mittel- und Osteuropas ist dieses Thema von enormer Bedeutung, da sich die Energiepreise in dieser Region prozentual stark gestiegen sind, dies bei großem, sanierungsbedürftigem Gebäudebestand, geringer Nutzung erneuerbarer Rohstoffe und der Abhängigkeit von Energieimporten.

Ansprechpartner

Matthias Grätz
Tel.: 040/5330 7076
Fax: 040/5330 7084

Martin Krekeler
Tel: 040/4328 2152
Fax: 040/5330 7084

Abfallmanagement

Abfallmanagement ist ein vorrangiges Thema für die Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch der Umweltbehörden in Estland, Lettland und Litauen seit den 1990er Jahren. Das Baltic Environmental Forum hat mit seinen Projekten zum regelmäßigen Informationsaustausch und einem stetigen Lernprozess zum Thema beigetragen. BEF hat die Arbeit der Umweltministerien, die von Null anfangen mussten, begleitet: Aufbau eines rechtlichen Rahmens zum Thema Abfallmanagement, Einrichtung der entsprechenden Behörden und Zuteilung von Zuständigkeiten, sowie das Aufstellen von Abfallmanagementstrategien und Zielen für einzelne Abfallströme.Aufgrund der zahlreichen Beteiligten, die in Managementprozesse einbezogen werden müssen, sowie die Komplexität der Abfallströme, stellt sich der Abfallsektor als kompliziertes Gebilde dar. Darüber hinaus entstanden mit der Marktöffnung für westliche Produkte vollkommen neue Abfallströme in den baltischen Staaten, für die es keine Erfahrung gab (Verpackungen, Altfahrzeuge, Elektroschrott). Weiterhin mussten ein gänzlich neues Abfallmanagementsystem eingeführt und Investitionen in größerem Umfang getätigt werden, um Abfalldeponien an entsprechende Umweltstandards anzupassen bzw. neu zu bauen. Für das BEF war es daher ein besonderes Anliegen, sich mit dem Management für bestimmte Abfallströme auseinanderzusetzen, die Bevölkerung mit einzubeziehen, sowie die Öffentlichkeit und andere Organisationen für ein besseres Abfallmanagement in den Regionen zu sensibilisieren.

In den letzten Jahren widmet sich BEF auch den Beitritskandidaten und Ländern außerhalb der EU. BEF Deutschland bringt sich als Projektleiter und Vermittler von deutschem und baltischem Expertenwissen in die Zielländer in Projekte zum Thema Abfall ein.

Ansprechpartner

Matthias Grätz
Tel.: 040 5330 7075
Fax: 040 5330 7084

Wasser und Wassermanagement

Wasser und Wassermanagement ist ein traditionelles Thema der BEF Group, insbesondere im Zusammenhang mit der Wasserrahmenrichtlinie und dem Flussgebietsmanagements. BEF Deutschland arbeitet zu diesem Thema überwiegend mit Partnern auf dem Balkan zusammen und leitet den Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch zu diesem Thema von Deutschland und anderen EU- Mitgliedsstaaten in Richtung Balkan.

Ansprechpartner

Tamer Fawzy
Tel.: 040/4328 2142
Fax: 040/5330 7084

Naturschutz und Biodiversität

Naturschutzthemen haben im BEF Netzwerk eine lange Tradition und sind ein fester Bestandteil der Arbeit der BEFs. Unter anderem wurden in den vergangenen Jahren Projekte zur Erhaltung borealer Wälder, zum Artenschutz oder zum Meeresschutz der Ostsee durchgeführt. Ein Schwerpunkt unserer Aktivitäten ist der Aspekt Naturschutz und Gesellschaft sowie Naturschutz und Kommunikation.

Ansprechpartner

Tamer Fawzy
Tel.: 040/4328 2142
Fax: 040/5330 7084

Nachhaltige Mobilität

Nachhaltiger Mobilität wird in den kommenden Jahren ein größerer Stellenwert zu kommen als bisher. Einerseits ist der Verkehrssektor entscheidend an den Emissionen von Treibhausgasen beteiligt, andererseits erzeugen unser Mobilitätsbedürfnis und der zunehmenden Warentransport einen enormen Energiebedarf, der im Moment aus überwiegend endlichen Ressourcen gestillt wird. Für diese Probleme müssen geeignete Lösungen gefunden und in die Praxis umgesetzt werden. Effiziente Technologien sind dabei nur das Ende der Kette. Gute Planung, dauerhafte Anpassung der individuellen Mobilitätsmuster und geeignete ökonomische und politische Instrumente sind ebenso zentrale Elemente, um Mobilität nachhaltig zu gestalten. BEF Deutschland möchte sich in Zukunft verstärkt dem Bereich nachhaltige Mobilität widmen und dieses Thema auch innerhalb des BEF Netzwerkes stärken.

Ansprechpartner

Matthias Grätz
Tel.: 040/5330 7076
Fax: 040/5330 7084

Umwelt und Gesundheit

Gesundheitliche Aspekte und die Auswirkung der Umwelt auf unsere Gesundheit spielen eine zunehmend wichtige Rolle. BEF befasst sich in diesem Zusammenhang bisher überwiegend mit Fragen des Konsums und des Verbraucherverhaltens, denn die richtige Wahl von Produkten kann negative Auswirkungen sowohl auf die Umwelt als auch unsere Gesundheit haben.

Ansprechpartner

Heidrun Fammler
Tel.: 040/5330 7076
Fax.: 040/5330 7084

Chemikalienmanagement und industrieller Umweltschutz

Chemikalien finden sich überall in unserer Umwelt, sei es in der Landwirtschaft, in industriellen Prozessen, aber auch in Lebensmitteln, Haushaltschemikalien, Kosmetik oder Spielzeug. Neben den alltäglichen Bequemlichkeiten, die uns Chemikalien ermöglichen, können sie gleichzeitig Auslöser von Allergien sein. Ebenso ist der Gebrauch bestimmter Chemikalien als bedenklich einzustufen, da sie als krebserregend oder chronisch toxisch gelten, sich in der Umwelt anreichern oder deren Wirkungen sogar noch nicht endgültig geklärt sind. Dem Risikomanagement von Chemikalien kommt deshalb ein hoher Stellenwert auf europäischer und internationaler Ebene zu. Eine Serie von EG-Richtlininen sowie internationale Vereinbarungen sind Ansätze um die Risiken, die von Chemikalien und deren Gebrauch ausgehen, zu verringern. Dieses unvermeidlich komplexe Themenfeld verlangt sowohl von den Behörden als auch der Industrie und dem Gewerbe in hohem Maße Kooperation und die Bereitstellung von Ressourcen, um diese Problematik zu bearbeiten. Gerade Industrieunternehmen sind potentielle Verursacher von Umweltproblemen und es bedarf mitunter guter Überzeugungsarbeit, dass Umweltkosten nicht externalisiert werden, sondern win-win Lösungen möglich sind. Ungeirrt dessen ist es natürlich unverzichtbar, rechtlich verbindliche Standards bestehender nationaler und internationaler Regelungen einzuhalten. Ständige Sensibilisierung für das Thema, Wissenstransfer, Kapazitätenaufbau und ein beständiger Dialog zwischen staatlichen Behörden, der Industrie, dem Handel und dem Endverbraucher sind ein vorrangiges Thema im Arbeitsprogramm der BEF Gruppe. Organisierte Workshops, Treffen und Trainings tragen zu unserem Ziel bei, die Umweltbelastung durch Chemikalien zu minimieren.

Ansprechpartner

Heidrun Fammler

Tel.: 040/5330 7076
Fax.: 040/5330 7084

 

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